24.10.2011 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Auch der ADFC Schleswig-Holstein reagiert auf Ramsauers Forderung nach Helmpflicht

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat zugeschlagen. Ziel seiner Attacke: Radfahrerinnen und Radfahrer, denen der christsoziale Bayer mit einer Helmpflicht zu Leibe, oder besser: zu Kopfe rücken will. Dabei scheint es ihm weniger um die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer zu gehen. Vielmehr soll versucht werden, motorisierte Verkehrsteilnehmer samt Autoindustrie weiter aus der Verantwortung zu entlassen. Eine Verkehrspolitik, die angesichts wachsender Radverkehrsanteile sowie der Notwendigkeit nachhaltiger Mobilitätskonzepte zur Farce verkommt.

Natürlich ließ die Kritik des ADFC nicht lange auf sich warten. Und auch Deutschlands nördlichster Landesverband ergriff die Gelegenheit zu einer spontanen Äußerung: In einem Beitrag auf "17:30 SAT1 REGIONAL" (19.10.2011) wurde auch Heinz-Jürgen Heidemann, Vorsitzender des ADFC-Schleswig-Holstein, zu Wort gebeten.

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01.10.2011 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Radschnellwege - Zukunftsmusik aus Niedersachsen

Sieht so die "Radautobahn" der Zukunft aus?

Wenn dieser Vorschlag realisiert werden würde, dann wäre das einmalig in Deutschland. Es geht um einen Radschnellweg zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel. Erfahrungen damit liegen bisher nur aus Dänemark und den Niederlanden vor. Nun soll eine Rad-Autobahn zwischen diesen beiden Städten geplant werden.

Mit dem PKW kann man seit vielen Jahren auf Autobahnen tausende Kilometer durch Deutschland fahren. Man kommt voran ohne Ampeln, Kreuzungen, Kreisverkehre, ohne Behinderungen durch Fußgänger und Radfahrer, manchmal auch ohne LKWs. Auch für das Fahrrad könnte es solche Wege geben, die ADFC Gruppierungen im Großraum Hannover-Braunschweig haben sich dafür stark gemacht und in den Behörden Gehör gefunden.

Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg hat nun eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel in Auftrag gegeben. Darüber freuen sich die örtlichen Mitglieder des ADFC ganz besonders.

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01.10.2011 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Leckere Lollis aus Lübeck

Doch wenn wir schon noch ein paar Jährchen mit den „blauen Lollis“ leben müssen, dann sehen wir es mit Freude, wenn sie ausnahmsweise mal klug aufgestellt werden. Wenn sie Radfahrerinnen und Radfahrer also nicht auf schmale, kaputte oder zugewachsene Radstreifen zwingen wollen, während auf der Fahrbahn nebenan genug Platz für alle ist. 


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01.10.2011 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Blaue Lollis: 77 Jahre Radwegebenutzungspflicht (von Rolf Jungbluth)

Maria fackelt nicht lange, wenn sie einen blauen Lolli sieht

Der hupende Autofahrer ruft es mir durch die halb geöffnete Seitenscheibe zu und sein Zeigefinger piekst nach rechts: "Dort ist der Radweg! Bist du lebensmüde, hier auf der Straße zu fahren?" Stadtväter und -mütter pflastern überall blaue Lollies hin, damit mir bloß nichts passiert, auch wenn es nicht so richtig zu den Verschwenkungen, Wurzelaufbrüchen und Laubhaufen passt, die ich auf dem Radweg vorfinde. Sie gönnen ihrem geliebten Radweg sogar eine dicke Schneedecke für die Winterpause. Immer mehr Radfahrerinnen und Radfahrern kommen Zweifel, ob diese Benutzungspflicht wirklich nur für ihre Sicherheit eingeführt wurde.

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01.10.2011 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Lübeck:  Öffnung der Königstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung?

Nachdem die Überprüfung zur Freigabe von Einbahnstraßen auf der Lübecker Altstadtinsel nun abgeschlossen ist und die Verkehrszeichen installiert sind, fällt auf, dass die Königstraße weiterhin auch für den Radverkehr eine Einbahnstraße bleibt.

Kann man denn die Königstraße überhaupt für den Radverkehr in die Gegenrichtung freigeben?


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01.10.2011 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

14 Zentimeter - schmalster Radweg weltweit in Norderstedt (von Rolf Jungbluth)

Das behaupten zumindest die stolzen Radfahrer in Norderstedt. Der Radweg in der Oststraße ist benutzungspflichtig und zwischen Bus-Häuschen und Seitenstreifen genau 14 Zentimeter breit. Die Krönung: es ist ein 2-Richtungs-Radweg und gemeinsamer Geh- und Radweg. Wer unterbietet diese 14 Zentimeter?

Es stellt sich die Frage: Gibt es bei 14 Zentimetern auch eine Fußweg-Benutzungspflicht? Wer den Rad-/Fußweg sehen möchte, beeile sich, denn ein Widerspruch wurde eingereicht. Wie werden die Stadtväter und -mütter entscheiden? Wie denken sie über die Benutzungspflicht für Fußgänger? Es bleibt spannend.


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27.09.2011 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

ADFC Lübeck äußert sich zu schwerem Unfall an Kronsforder Allee

Ein tragischer Unfall ereignete sich am 24. September in Lübeck. Schwer verletzt wurde dabei ein achtjähriger Junge, der mit seinem Tretroller auf dem Weg zur Schule war. An der Ecke Kronsforder Allee / Vorrader Straße wurde er von einem LKW erfasst, der nach rechts in die Vorrader Straße einbog. Der Fahrer übersah das Kind - trotz Grünphase für Fußgänger und Radfahrer (Bericht auf LN-Online).

Ein Unfall, der hätte vermieden werden können. Denn der ADFC Lübeck hatte bereits beim Umbau dieser Kreuzung vor den erheblichen Gefahren gewarnt, die sich aus der Verkehrsführung ergeben. Nun bezieht der ADFC Kreisverband Lübeck in einer Pressemeldung erneut Position zu diesem Thema. 

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15.09.2011 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Justitia Radelt (von Wolfgang Raabe)

Amtsleiter grübeln, Politiker und Journalisten schimpfen: Ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts scheint ein Massensterben von Radwegeschildern in Gang zu setzen. Was ist passiert und worauf dürfen sich Radfahrerinnen und Radfahrer einstellen?


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28.07.2011 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Bei Schieben Bußgeld: Fahrradverbot auf Wochenmärkten

PETT MAN SÜLM! - Redakteur Frank Spatzier riskiert 30 Euro Bußgeld - für das Schieben eines Fahrrades!
PETT MAN SÜLM! - Redakteur Frank Spatzier riskiert 30 Euro Bußgeld - für das Schieben eines Fahrrades! (Foto: cs)

Einkaufen auf dem Wochenmarkt macht Spaß. Die Waren sind frisch, mit dem Angebot kann kein Discounter mithalten und man bewegt sich an der frischen Luft. Da liegt es doch nahe, zum Bummeln mit dem Rad anzureisen. Das ist umweltfreundlich und praktisch. Doch Vorsicht! Wer sein Rad über einen Lübecker Wochenmarkt schiebt, riskiert ein Bußgeld. Denn die Wochenmarktsatzung verbietet das Mitführen von Zweirädern - also auch das Schieben von Fahrrädern.


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03.07.2011 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Radreise zwischen zwei Welten -

Hier könnte eigentlich die Schilderung einer kleinen Radreise von Lübeck nach Berlin stehen. Von 400 Kilometern schönster Fahrradrouten durch die Mecklenburgische Schweiz,  die Mecklenburgische Seenplatte und die Mark Brandenburg. Doch in den Fokus sollen zur Abwechslung mal Start- und Endpunkt der Reise rücken. Und das aus gutem Grund..

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