20.08.2015 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Von kippelig bis zuverlässig: Parkstütze und Parkbremse

Eine zweibeinige Parkstütze

Die Fahrrad- oder Parkstütze – im allgemeinen Sprachgebrauch Ständer genannt – ist zum Fahren zwar nicht erforderlich, doch das „Parken“ eines Fahrrades lässt sich mit ihrer Hilfe einfach und problemlos bewerkstelligen. Ergänzend dazu erleichtert eine Parkbremse das Abstellen des Fahrrades zusätzlich. Parkstützen werden bekanntermaßen in etlichen Ausführungen angeboten, dagegen gibt es die Parkbremse nur als Marke Eigenbau.

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01.03.2015 von Rolf Jungbluth (Kommentare: 0)

Felgenkiller vor dem Rathaus – her mit der Flex!

Felgenkiller Typ "Strassenbahnschiene"

Alle Gemeinden und Städte wollen heute fahrradfreundlich sein. Ihre Visitenkarte, das Rathaus, sagt oft das Gegenteil aus. Bei meiner Vorfahrt zum Ortstermin in Ellerau begrüßte mich ein Fahrradständer des Typs „Felgenkiller“. Die Dame vom Bauhof versprach, für Abhilfe zu sorgen. Vierzehn Tage später hatte ich noch einmal einen Termin beim Bürgermeister. Er schien sich ein klein wenig zu schämen und versprach neue Ständer.

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01.03.2015 von ADFC Schleswig-Holstein (Kommentare: 0)

Sicher auf dem Rad durch den Winter

Auf "Glühweintour" (Foto: fs)

Schnee, Eis und Streusalz können Fahrrädern im Winter ordentlich zusetzen. Das ist nicht nur lästig, sondern kann auch die Sicherheit beeinträchtigen. Damit trotz widriger Bedingungen alles funktioniert, folgen hier einige Tipps zur Fahrradpflege im Winter. Dabei gibt es drei „Problemzonen“: die Beleuchtung, die Bremsen und die Kette.

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01.03.2015 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Der Sattel – Fernsehsessel oder Foltersitz?

Es war vor einem Hotel am Saaleradweg. Wir waren dabei, uns startklar zu machen und die Packtaschen an den Rädern zu befestigen. Da kamen wir mit einigen autofahrenden Hotelgästen ins Gespräch: woher, wohin, ob es Spaß macht so auf dem Rad usw. Mein Freund nahm die Gelegenheit war, von seiner Tour nach Gibraltar zu schwärmen: Was er da unter- wegs alles erlebt hat, - das kann man nur mit dem Fahrrad erleben...

Die Aufmerksamkeit der Autofahrer konzentrierte sich auf den Sattel meines Freundes und gipfelte in der erstaunten Frage: „Und das alles mit diesem Sattel?“ Dabei handelte es sich um einen Leder- sattel, hart und scheinbar total unbequem.

 

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21.07.2014 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Bequem über Stock und Stein: Gefedert sitzen

Radfahren darf gerne komfortabel sein. Einen wichtigen Beitrag dazu liefert die gefederte Sattelstütze, die als Ergänzung zur Federgabel vorwiegend die Stöße des Hinterrades abfängt. Das kommt nicht nur dem Allerwertesten zugute, sondern auch einer entspannten Haltung beim Radfahren.

Schließlich wird die Muskulatur von anstrengenden Halte- und Stützarbeiten entlastet. Aber auch das Material des Fahrrades profitiert, da es geringeren Stoßbelastungen ausgesetzt ist. Grund genug, uns mit der gefederten Sattelstütze zu beschäftigen.   

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13.03.2014 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

"my Boo" - Bambusfahrräder aus Schleswig-Holstein

Ein Rad aus Bambus - etwas für Afrika-Fans, für Öko-Typen oder für Bastler, denen es nichts ausmacht, alle drei Kilometer abzusteigen und das mitgeführte Werkzeug auszupacken? Nein, bei den "my Boo"-Bambusrädern handelt es sich um hochwertige, langlebige Exemplare, entwickelt von einem Start-Up-Unternehmen aus Kiel und montiert in einer kleinen Manufaktur in Rendsburg.

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13.03.2014 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Speichen: Ein Rad aufspeichen ist wie eine Gitarre stimmen

Bekanntermaßen braucht das Rad nicht neu erfunden zu werden. Aber um vom einfachen Holzscheibenrad aus dem Jahre 3200 v. Chr. Geb. bis zum sauber aufgespeichten Laufrad zu kommen, gab es doch einiges zu erfinden. Aus dem Holzscheibenrad wurde das Holzspeichenrad entwickelt, mit dem schon ägyptische und römische Streitwagen unterwegs waren. Doch dann war Stillstand, nur Details bei der Herstellungstechnik und der Materialverbesserung kamen im Laufe der Jahrhunderte hinzu. Es dauerte bis zum Jahre 1862, bis das erste Drahtspeichenrad zum Patent angemeldet wurde.

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02.01.2014 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Es werde Licht

Foto: Frank Spatzier

Im Dunkeln ist gut Munkeln, Radfahren dagegen weniger. Und wenn, dann nur mit guter Beleuchtung. Am Rad, versteht sich. Zum Glück herrscht kein Mangel an Fahrradlampen, das Angebot ist riesig. Von der müden Notfunzel bis zur Gasentladungslampe lässt sich vieles ans Fahrrad schrauben, das leuchtet. Doch was taugen die unterschiedlichen Technologien in schwarzer Nacht, schneidender Kälte und bei Regen? Oder allem gleichzeitig? Wir bringen Licht ins Dunkel.

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02.01.2014 von Klaus Holst (Kommentare: 1)

Gefederter Lenker statt gefederter Gabel -

Eine Erfindung aus Schleswig-Holstein könnte das Ende der gefederten Vordergabel einläuten: Ein Schwingungsdämpfer im Lenker. Er ist leicht, effektiv und wartungsfrei. Die Nachteile der (Billig-)Federgabel dagegen sind bekannt: schwer, ineffektiv, träge, wartungsbedürftig. 

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08.10.2013 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Der Reifen: Wie dick muss er sein?

Rollwiderstand, Profil, Pannenschutz, Masse, Breite, Luftdruck - in Sachen Laufradbereifung geht schnell der Überblick verloren. Das Angebot an Fahrradreifen ist kaum zu überblicken, zudem geht eine gute Bereifung auch schnell mal ins Geld. Was verständlich ist, schließlich stellt der Reifen den Kontakt zum Untergrund her und ist damit mitverantwortlich für die Fahreigenschaften des Fahrrades. Sie bestimmt letzten Endes seinen Einsatzbereich - und ist damit von elementarer Bedeutung. Grund genug, uns diesem Thema anzunehmen.


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