13.03.2014 von Rainer Aichele (Kommentare: 0)

Schleswig-Holstein setzt den Nationalen Radverkehrsplan 2020 in Kraft

„Der Radverkehr in Schleswig-Holstein wurde bisher in den letzten Jahren konzeptionell vernachlässigt.“ Diese Erkenntnis – man könnte es auch Selbstkritik nennen – stammt keineswegs vom ADFC, sondern steht so im Koalitionsvertrag der „rot-grün-blauen“ Kieler Landesregierung. Im Gegensatz dazu steht im Bericht des Landesrechnungshofes von 2010: „Das Land setzt die Prioritäten beim Radwegebau falsch: Es muss Radfahren innerorts sicherer machen. Stattdessen baut und fördert es Radwege an Straßen, die weder gefährlich sind, noch sonst einen Bedarf begründen. ... Der Landesrechnungshof hatte schon 1999 festgestellt, dass es keinen Bedarf für weitere Radwege gab. Dies ignorierte das Land und baute weiter.“

 

Wie also will die aktuelle Landesregierung nun agieren, wenn – siehe Koalitionsvertrag – „Schleswig-Holstein Fahrradtourismusland Nummer eins“ werden soll und „bei zukünftigen Verkehrsprojekten die Belange des Radverkehrs stärker zu berücksichtigen" sind?

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