01.01.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Welche Straßenverkehrsordnung gilt in Ostholstein?

Wer durch Ostholstein radelt und ein bisschen was von Verkehrsregeln versteht, fragt sich häufig und an vielen Orten, ob in diesem Landkreis dieselbe Straßenverkehrsordnung gilt, wie im übrigen Bundesgebiet. Man reibt sich verwundert die Augen, erinnert sich an den hohen Anspruch, den die Rechtsprechung an Radlerinnen und Radler stellt und fühlt sich zugleich durch die Realität zum Deppen oder für unmündig erklärt. Wendet man sich dann an mutmaßlich zuständige Behörden oder Ämter, gibt es entweder keine Antwort oder den Hinweis, man könne sich nicht um jeden entlegenen Radweg kümmern. Hier folgen ein paar Beispiele, über die man sich ärgern oder nur den Kopf schütteln kann.


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01.01.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 1)

Radschnellwege in Schleswig-Holstein

In PETT MAN SÜLM! 4/2011 berichteten wir von den Plänen über den Bau von Radschnellwegen in Niedersachsen. Im folgenden Briefwechsel überlegen der Vertreter der Linken am Runden Tisch Radverkehr, Tim Stüttgen, und der Lübecker ADFC-"Chef" Carsten Kramer, wo man in Schleswig-Holstein Radschnellwege einrichten könnte.

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01.01.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 1)

Benutzungspflicht für Radwege muss aufgehoben werden (Leserbrief von Dietmar Kettler)

Die Bitte "Radwege gesucht, deren Bernutzungspflicht aufgehoben werden muss" in PETT MAN SÜLM! 4/2011 ("Radwege gesucht, deren Benutzungsprflicht aufgehoben werden muss", Wolfgang Kromat; Anm. d. Red.) ist verkehrt herum gestellt. Die Benutzung von Radwegen ist ausweislich jahrzehntelanger Verkehrsunfallforschung unsicherer als die Benutzung der allgemeinen Fahrbahn. 

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01.01.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Der Radverkehr - ein Experimentierfeld für Gesetzgeber und Behörden (Leserbrief von Rainer Aichele)

Radfahrer und Radfahrerinnen scheinen generell Versuchskaninchen für verkehrs- rechtliche Anordnungen zu sein. Mein Eindruck hierzu hat sich, seit ich Mitte 2002 nach Ostholstein gezogen bin, immer mehr verstärkt. Obwohl die Zuständigkeiten nach meiner Kenntnis klar geregelt sind, trifft man an den unterschiedlichsten Stellen auf sich wider- sprechende Verkehrszeichen und abstruse Verkehrseinrichtungen.

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01.01.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 0)

Ja, wir sind Rowdies! (Leserbrief von Jürgen Blenk)

Ja, wir sind Rowdies! Wie kann man das leugnen? Jede Fahrt oder jeder Gang durch eine beliebige Stadt bestätigen das: Fehlverhalten, Rücksichtslosigkeit und Pöbeleien von Radfahrern sind üblich und altersunabhängig.

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01.01.2012 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Radtour an der deutsch-deutschen Grenze

Mauer, Wachttürme, ein hoher Zaun aus Streckmetall und Busse voller Leute, - so hat es hier ausgesehen, als es die Grenze noch gab, und so sieht es auch heute noch aus: Mödlareuth, ein ganzes Dorf als Grenzmuseum! Unsere Fahrräder werden sogar von einem Vopo bewacht. Er steht als Bronzefigur neben dem Kino, in dem Filme von der Grenze gezeigt werden. Im "Grenzgänger" gibt es Kaffee und Kuchen satt für 5 EUR, nebenan Andenkenläden mit dem üblichen Grenzschnickschnack. Das Besondere in Mödlareuth: Hier verlief die Grenze mitten durchs Dorf! Das gibt es sonst in keinem anderen der zahlreichen Grenzorte an der deutsch-deutschen Grenze, daher auch die Bezeichnung "Klein Berlin". 

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01.01.2012 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Erfolgreiche Aktion: „Mit dem Rad zur Arbeit“

Zehn Mal um den Äquator, um zur Arbeitsstelle zu kommen, das schafften insgesamt 2.572 Schleswig-Holsteiner, die im Sommer 2011 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnahmen: Zusammen legten sie eine Strecke von insgesamt 413.897 Kilometern zurück. Das entspricht mehr als zehn Erdumrundungen!

Ziel der Aktion war es, in der Zeit zwischen dem 1. Juni und dem 31. August 2011 an mindestens 20 Arbeitstagen allein oder in der Gruppe mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. „Damit ist es uns erneut gelungen, das Fahrrad noch stärker in den Alltag einzubinden und die Menschen im Land zu mehr Fitness und Ausdauer zu motivieren“, sagte Dr. Dieter Paffrath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK NW, während der Siegerehrung in Kiel. Bereits zum achten Mal organisierte die AOK Gesundheitskasse die Aktion gemeinsam mit dem ADFC. Die Schirmherrschaft hatte Landes-Verkehrsminister Jost de Jager übernommen.

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01.01.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion (Kommentare: 1)

Rad und Rodel gut: Winterreifen fürs Rad - ein Erfahrungsbericht

Im Februar 2010 hatte der Fahrradhändler meines Vertrauens ein Schild im Fenster: „Winterreifen mit Spikes vorrätig!“ Nun, damals sah es schon sehr nach Frühling aus, so dass ich die Ausgabe scheute. Aber ich sagte damals zu mir: „Vielleicht im nächsten Winter – falls es denn wieder so schneien sollte.“ An­scheinend hat jemand zugehört ...

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01.01.2012 von Frank Spatzier (Kommentare: 0)

Hier machen nicht nur Randonneure gerne Station: at Fahrräder in Lübeck

In der Werkstatt herrscht reges Treiben. Gleich drei Räder hängen an den Montagehaltern und werden gut umsorgt. Es riecht nach Öl, Werkzeuge klimpern, das Geräusch gedrehter Fahrradantriebe schwirrt durch die Luft. Bei at Fahrräder in Lübeck steht die Werkstatt im Mittelpunkt. Jeder kann den drei Fachleuten bei der Arbeit zusehen, mit ihnen fachsimpeln und sich beraten lassen. Natürlich wird hier nicht nur gewerkelt, sondern auch verkauft. Das Sortiment reicht von hochwertigen Speed- und Rennrädern über klassische MTB‘s bis hin zu BMX-Rädern. Diese dürften aber eher selten zur Reparatur in der hauseigenen Werkstatt landen.


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01.01.2012 von Klaus Holst (Kommentare: 0)

Rezension: Mit Tilmann Waldthaler durch Deutschland von Nord nach Süd

Dieses Buch ist eine Freude für alle Radreisenden und solche, die es werden wollen: Tilmann Waldthaler nimmt uns ein Stück mit quer durch Deutschland auf seiner Tour von Norwegen nach Neuseeland (!). Von Dänemark kommend fährt er den Ochsenweg und am Nord-Ostsee-Kanal entlang durch Schleswig-Holstein, dann über den Elbe- und Weser-Radweg an den Rhein und weiter auf dem Rheinradweg nach Basel.

Wer meint, hier eine der üblichen Reiseberichte vor sich zu haben, irrt sich. Vielmehr könnte dieses Buch heißen "Kleine Einführung in die Philosophie des Radreisens".

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