27.02.2015 von PETT MAN SÜLM! Redaktion

Zwei neue Vorstandsmitglieder stellen sich vor

Mit der letzen Landesversammlung hat der Landesvorstand Zuwachs bekommen. Uwe Kosa und Wolfgang Kromat haben sich in der Landesversammlung vom 6. September in Schleswig erfolgreich zur Wahl gestellt. An dieser Stelle möchten sich die beiden Aktiven den Mitglie- dern vorstellen.

WOLFGANG KROMAT, ECKERNFÖRDE

Mein Name ist Wolfgang Kromat, geboren im Rhein-Main Gebiet und seit 2006 wohnhaft in Schleswig-Holstein. Ausgebildet zum Schreiner, 14 Jahre im Werksfernverkehr und organisatorischer Innendienst bei einem Immo- bilienmakler prägen meine südliche Karriere. Gesundheitsbedingt folgte eine Umschulung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit, in Tateinheit mit einer Weiterbildung im Bereich Tourismusmarketing. So arbeite ich auch als Reiseleiter und Gästeführer der IHK. Seit 2011 darf ich all das gesammelte Wissen für Bett+Bike in Schleswig-Holstein und Hamburg einsetzen.

Meine alte Heimat stellt in Bezug auf Topografie und Verkehr deutlich andere Anforderungen an den Radfahrer, als dies im Norden der Fall ist. Besonders der Verkehr war dann auch ein guter Grund, um 2001 in den ADFC einzutreten. Das erhoffte Radfahrer freundliche Land habe ich in Schleswig-Holstein leider nicht gefunden. Dafür umso mehr Gründe, für den ADFC aktiv zu sein.

Mein Fahrrad bewegt mich im Alltag und liebend gerne auch in der Freizeit. Die Pickel, die mir die Infrastruktur ins Gesicht treibt, sind schnell wieder vergessen, wenn das Rad auf einer einsamen Landstraße zügig vor sich hin rollt. So gerollt, habe ich 2011 unsere spannende bunte Republik von Flensburg bis nach Füssen erlebt. Damit auch andere Deutschland der Länge nach erleben können, gibt es von mir auch den passenden Vortrag mit Bildern und Geschichte.

Wolfgang Kromat

 

UWE KOSA, NIEBÜLL

Radfahren habe ich mit drei Jahren bei meinen Großeltern in Borgstedt auf einem kleinen roten Rad gelernt. Damals bin ich am Treidelweg an der Ei- der überall umher gefahren. Kurz vor meinem achtzehnten Geburtstag bin ich auf einer Jugendfahrradtour durch Belgien geradelt. Etwa zwei Wochen waren lang wir pro Tag zwischen 60 und 80 Kilometer unterwegs. Alles in allem war das meine schönste Fahrrad Tour in meiner Jugend und ein prägendes Ereignis.

Gegen 1996 wurde ich sehr krank. Das Radfahren half mir dabei, gesund zu werden. Ich war sogar erstaunt darüber, wie groß der po- sitive Einfluss des Radfahrens auf meine Gene- sung war. Um etwa 2009 verkaufte ich meine beiden VW Busse und fahre seit dem mit wach- sender Begeisterung Rad. In dieser Zeit musste ich den Arzt nur einmal wegen einer Erkältung aufsuchen.

Im Vorstand des ADFC Schleswig-Holstein möchte ich mich besonders für die Themen Ju- gendarbeit und Mitgliedergewinnung einsetzen. Die Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen, einem Verein beizutreten, schwindet stetig. Deshalb ist es wichtig, jungen Leuten attraktive Angebote zu machen. Dazu sind auch Aktionen wichtig, wie etwa „Mit dem Fahrrad zur Schule“, zu der ich die Dänisch-Friesische Schule zum Mitmachen bewegen konnte.

Aber auch die Behindertenarbeit ist mir wichtig. Hier ist es mein Anliegen, ihnen die Vorzüge des Radfahrens und die damit verbundene Steigerung der Lebensqualität zu vermitteln.

Uwe Kosa

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