18.01.2015 von Claudia Santamaria

Lübeck: St.-Jürgen-Runde tagt zum Thema Radverkehr

Am 14. Januar um 19:30 Uhr lud die St- Jürgen-Runde zu dem Thema rund ums Fahrrad in St. Jürgen ein. Geladen waren der Fahrradbeauftragte der Hansestadt Lübeck, Nils Weiland, sowie Helmut Schünemann von der Verkehrsplanung der Hansestadt Lübeck. Hauptthema war die Dorfstraße, die zur Fahrradstraße umgewidmet wurde. Dabei handelt es sich um einen Verkehrsversuch, der Ende Januar ausläuft. Man wollte von den Vertretern der Hansestadt Lübeck wissen, ob die Dorfstraße auch zukünftig Fahrradstraße bleibt. 


Fahrradbeauftragter Weiland berichtete, dass der Fahrradverkehr stetig zunähme und fast gleichauf mit dem motorisierten Verkehr läge, allerdings mit steigender Tendenz, so dass schon in naher Zukunft der Fahrradverkehr überwiegen würde. Allerdings sei der Zuwachs an Unfällen in den Kreuzungsbereichen Billrothstrasse und Kalkbrennerstrasse leider höher als der Zuwachs am Radverkehr. 

Die Teilnehmer in der St. Jürgen Runde berichteten überwiegend positiv von den Vorzügen der Fahrradstraße. In den Kreuzungsbereichen müsste allerdings von den Fahrradfahrern besondere Vorsicht gewaltet werden, da viele Autofahrer die Vorfahrt verletzen.

Herr Weiland erklärte, dass die Hansestadt Lübeck die Fahrradstrasse beibehalten wolle, dass aber an den Unfallschwerpunkten weitere Sicherheitsmassnahmen erforderlich seien. Es wurden die Möglichkeiten sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen ausführlich erläutert. Es gilt abzuwarten, welche Maßnahmen letztendlich getroffen werden.

Auf der Veranstaltung wurde auch die ebene Überquerung des St. Jürgen-Rings statt des jetzigen Tunnels angesprochen. Hier konnte Herr Weiland erfreulicherweise berichten, dass mittelfristig eine entsprechende Lösung mittels einer Ampelanlage möglich sei.

Zuletzt ging es um die Aktion Spurwechsel in der Ratzeburger Allee, die den Rückbau der ehemaligen Bundesstrasse in eine zweispurige Strasse mit Fahrradspuren auf der Strasse  fordert. Hier wurde schnell deutlich, dass diese Lösung von der Stadt nicht in Betracht gezogen wird.

 

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