01.03.2015 von PETT MAN SÜLM! Redaktion

Leserbriefe aus Heft 1/2015

Leserbriefe von Martin Emmler (Bonn) und Nicole Crivitz zu den Themen "Autofreie Radreise" sowie zur Rezension des Buches "Richtig sitzen - Locker Rad fahren." Ein weiterer Beitrag befasst sich mit Bushaltestellen, die an Radwegen zu Ärgernissen für Radfahrerinnen und Radfahrer werden.

Autofreie Radreise

Leserbrief zum Bericht "Kurz mal nach Polen", (PMS 3/2014, S. 25ff)

In unregelmäßigen Abständen erhalte ich das Magazin des ADFC Schleswig-Holstein. So hatte ich wieder einmal das Magazin 3/2014 in der Hand, wo Sie die Radreise „Kurz mal nach Polen“ beschreiben.

In Radtouren in Schleswig-Holstein werden in der PETT MAN SÜLM autofreie Touren beschrieben. Von Mecklenburg-Vorpommern weiß ich aus drei Fahrradurlauben Anfang des Jahrtausends, dass dieses dort ebenfalls möglich ist. Und dann lese ich in ihrem Bericht von Bundesstraßen: „ich benutze kein Navi.“ Was sind dieses für Touren?

Dies entspricht in etwa dem Bericht von Carl Zuckmayer „Die langen Wege“, wo er nur mit Kompass bewaffnet, ohne Ausschilderungen wandern geht. Zur damaligen Zeit war das der Stand der Technik, um einen Weg zu finden. Heute vereinfacht man sich die Positionsfindung mit einem Navi und einer Karte. Außerdem sind in Deutschland an vielen Kreuzungen Wegmarkierungen oder Richtungsweiser vorhanden.

Auf diese Zielführung möchte ich heute nicht verzichten. Als ADFC-Radler fahre ich auf Radtouren in Deutschland keine Bundesstraßen mehr. Neulich habe ich auf einer ADFC-Tour gehört, dass immer schöne, autofreie Strecken gefunden werden. Auch ADFC 1:150.000 Karten sind eine gute Hilfe – ist auch meine Meinung.

Martin Emmler, Bonn



Leserbrief zur Rezension des Buches „Richtig sitzen - Locker Rad fahren“, PMS 3/2014, S. 19

Moin, in eurer letzten Pett Man Sülm habt ihr das Buch von Juliane Neuß „Richtig sitzen - Locker Rad fahren“ vorgestellt. Ich habe mir das Buch nach einem Vortrag von Frau Neuß gekauft, weil es für mich plausibel klang, was Frau Neuß berichtete, und ich schon lange das Gefühl hatte, dass mein Sattel zu niedrig und der Lenker auch nicht „richtig“ ist.

Jedoch ist das Buch sehr technisch. Ich habe mich deshalb für eine Ergonomieberatung entschieden. Das Zepter hat Frau Neuß an ihren Zögling Eike Wahlmann abgegeben. Die Erkenntnnis: Alles schrauben nützt nichts, wenn man nicht richtig auf dem Sattel sitzt. Ich kann diese Beratung nur jedem empfehlen, der schon immer das Gefühl hatte, das geht besser. Und es ist wirklich Rückentraining (und harte Arbeit...). Näheres findet ihr unter http://ergonomie-am-fahrrad.de


Nicole Crivitz



Ärgernis Bushaltestellen

Irgendwie stehen Bushaltestellen immer ungünstig. Meist befinden sie sich hinter Fahrradwegen, so dass die Leute, die aus den Bussen ein- oder aussteigen, diese queren. Radfahrer müssen dann immer anhalten, wenn ein Bus an einer Haltestelle hält.

Besonders morgens stehen die Fahrgäste im Dunkeln auf den Radwegen vor den Bushaltestellen herum und warten. Man muss dann immer das Tempo drosseln und sich den Weg regelrecht „freiklingeln.“

Bushaltestellen behindern den Radverkehr und stehen in den Städten fast immer sehr ungünstig für Radfahrer. Was denkt ihr? Kann man das nicht mal ändern? Fahrradfreundlich ist das jedenfalls nicht.

Per E-Mail, Name der Redaktion bekannt


Zurück

Einen Kommentar schreiben