02.01.2014 von PETT MAN SÜLM! Redaktion

Leserbriefe aus Heft 1/2014

Hier finden sich Leserbriefe von Karl Schnell und Uwe Wienbrandt. 

Zu: "Schutzstreifen für den Radverkehr außerorts" (Heft 4/2013) 

Moin,

als Vielfahrer (ca. 10.000 km/Jahr) sowohl mit Tourenrad als auch mit dem Rennrad traue ich mir einen Aussage zum Thema "Schutzstreifen für den Radverkehr außerorts" zu. Die genannten Teststrecken liegen zufällig in dem Bereich meines Trainingsgebiets mit dem Rennrad. Einfach so aus dem Bauch heraus bei der ersten und bei wiederholten Nutzungen der Strecken fühlte ich mich sehr wohl. Ich würde es gut finden, wenn dem Beispiel mehr Strecken folgen würden.

Ohne solche Schutzstreifen fühle mich immer wieder als Hassobjekt und beinahe Abschussobjekt für Autofahrer, die die StVO nicht genügend kennen und besonders Rennradfahrer nicht als Verkehrsteilnehmer akzeptieren. Als Autofahrer sehe ich das nicht so problematisch und so irritierend wie das in der Ausgabe beschrieben worden ist.

Einen schönen Gruß

Karl Schnell

 

Zu: Ostseeküstenradweg: Endlich „Frei für Radverkehr“ (Heft 4/2013)

Die Problematik mit dem Schild "Gesperrt für Fahrzeuge aller Art" zieht sich nach meiner Erfahrung durch das ganze Land und treibt teilweise obskure Blüten. So steht dieses Schild ohne Zusatz z.B. in Kiel vor dem Waldstück zwischen Sieversdiek und Kieler Kamp. Daneben steht eine große Tafel der Stadt Kiel mit Verhaltensmaßregeln, wonach das "Radfahren nur auf den Wegen" erlaubt sei.

Wie man sieht, ist die Bedeutung des genannten Schildes meistens selbst den verantwortlichen (hauptamtlichen) Aufstellern nicht bekannt. Ziel ist in solchen Fällen fast immer, den Autoverkehr zu eliminieren. Das wird durch das Schild ja auch erreicht. Alles weitere hat ins Bewusstsein der meisten Menschen (in dieser auto-orientierten Gesellschaft) bisher keinen Eingang gefunden.

Das hat wohl nicht nur bei mir dazu geführt, dieses Schild als Radfahrer in der Regel nicht ernst zu nehmen. Wer das Schild trotzdem beachtet, stellt seine Bedürfnisse (meistens unnötig) zurück und handelt meistens noch nicht einmal im Sinne des Aufstellers, weil dieser es offensichtlich gar nicht so gemeint hat bzw. gemeint haben kann.

Uwe Wienbrandt



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