08.06.2012 von PETT MAN SÜLM! Redaktion

Grußwort des Bundesvorsitzenden

Ulrich Syberg, AFDC Bundesvorsitzender

Liebe Fahrradfreunde, seit 25 Jahren setzt sich der ADFC-Landesverband Schleswig-Holstein für die Interessen der Radfahrer im nördlichsten Zipfel Deutschlands ein. Das ist wahrhaftig ein Grund zum Feiern! Nicht zuletzt auch wegen der positiven Mitgliederentwicklung, die der ADFC Schleswig-Holstein trotz schwieriger struktureller Rahmenbedingungen seit Jahren zu verzeichnen hat. Davon profitiert auch der gesamte Verband.

Denn eines ist sonnenklar: Ein Verein mit 130.000 Mitgliedern kann nicht ohne die tatkräftige Unterstützung der Länder und Regionen funktionieren. Die Aktiven vor Ort sind es, die als das Gesicht des ADFC wahrgenommen werden. Begeisterung und Leidenschaft für das Fahrrad übertragen sich im persönlichen Kontakt eben immer noch am besten. Es ist wichtig, dass dieser persönliche Kontakt in den Gliederungen zwischen Nord- und Ostsee gepflegt wird und der ADFC bei Mitgliedern sowie Noch-nicht-Mitgliedern einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Die Orts- und Kreisverbände in Schleswig-Holstein müssen sich dabei auch in Zukunft auf die Unterstützung des Landesverbandes verlassen können.
Wie aber wird diese „Zukunft“ aussehen? Sicher ist: Das Fahrrad wird als Verkehrsmittel weiter an Attraktivität gewinnen. Immer mehr Menschen entdecken diese umweltschonende Art der Fortbewegung für sich. Der ADFC muss diese Entwicklung positiv begleiten, sich aber auch für die Herausforderungen einer neuen, nachhaltigen Mobilitätskultur wappnen, in der das Fahrrad eine zentrale Rolle einnehmen wird. Einen wichtigen Schritt hierzu haben wir mit der Eröffnung des Hauptstadtbüros in Berlin getan.
Doch auch die Landesverbände müssen sich weiter professionalisieren, um der wachsenden Bedeutung des ADFC gerecht werden zu können. Das ehrenamtliche Engagement der Landesvorstände ist ohne Zweifel beispielhaft, darf aber nie zu Überforderung und Enttäuschung führen. Wir müssen deshalb zukunftsfähige Strukturen schaffen, die es ermöglichen, trotz vieler neuer Aufgaben weiter mit Spaß und Freude für den ADFC ehrenamtlich aktiv zu sein. Nur so können wir auch unsere gemeinsame Arbeit mit Politik, Wirtschaft und Verbänden weiter ausbauen und intensivieren. Der ADFC ist eben keine Insel, sondern eingebunden in ein Geflecht verschiedenster Institutionen, denen wir unsere Vorstellungen einer „fahrradzentrierten Mobilität“ nahebringen müssen. Die kürzlich vereinbarte Mobilitätspartnerschaft mit der Deutschen Bahn zeigt, dass sich dieser Aufwand lohnt. Und da geht noch mehr.
Der ADFC Schleswig-Holstein hat in seinen 25 Jahren unverzichtbare Grundlagen geschaffen, um die Erfolgsgeschichte des Fahrrades auch in der Zukunft fortzuschreiben. Zu dieser Geschichte gehört zweifellos auch die Mitgliederzeitschrift PETTMANSÜLM, die in diesem Jahr ebenfalls ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Aus einem 16-seitigen kleinen schwarzweißen Blättchen mit einer Auflage von 400 Stück sind 44 farbige Seiten mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren geworden! In bereits über 100 Ausgaben hat die Mitgliederzeitschrift die ganze Themenvielfalt des Vereins in Wort und Bild eingefangen.
Ich wünsche mir, dass auch der ADFC insgesamt immer bunter und vielfältiger wird und einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrswende leistet. Hierfür braucht es manchmal Mut und die Bereitschaft, neu zu denken. Es liegt an uns allen, die wachsende Zahl von Radfahrern für uns und unsere Inhalte zu begeistern. Wir packen das!
Euer Ulrich Syberg

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