01.03.2010 von PETT MAN SÜLM! Redaktion

Der Umsteiger am Hauptbahnhof macht Kieler und Touristen klimafreundlich mobil

Am Kieler Hauptbahnhof heißt es jetzt: Umsteigen für den Klimaschutz! Denn Ideen, Service und Tickets für eine mobile Stadt gibt es in der neuen Servicestation, die am Donnerstag, 18. Februar 2010, offiziell eröffnet wurde. Im Umsteiger-Gebäude am Sophienblatt (gegen-über Einmündung Ringstraße) ist die Servicestation Nachbar der bereits zu Jahresbeginn eröffneten Radstation. Unter einem Dach wird den Kielern und Gästen der Stadt ein umfangreiches Angebot zur klimafreundlichen Mobilität gemacht: vom Fahrkartenverkauf für Bus, Bahn und Fördeschiffe über das Fahrradparkhaus mit Verleih und Werkstatt bis hin zum CarSharing.

Am Kieler Hauptbahnhof heißt es jetzt: Umsteigen für den Klimaschutz! Denn Ideen, Service und Tickets für eine mobile Stadt gibt es in der neuen Servicestation, die am Donnerstag, 18. Februar 2010, offiziell eröffnet wurde. Im Umsteiger-Gebäude am Sophienblatt (gegen-über Einmündung Ringstraße) ist die Servicestation Nachbar der bereits zu Jahresbeginn eröffneten Radstation. Unter einem Dach wird den Kielern und Gästen der Stadt ein umfangreiches Angebot zur klimafreundlichen Mobilität gemacht: vom Fahrkartenverkauf für Bus, Bahn und Fördeschiffe über das Fahrradparkhaus mit Verleih und Werkstatt bis hin zum CarSharing.

Oberbürgermeister Torsten Albig, Bürgermeister Peter Todeskino und Christian Sö-rensen vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein feierten die Eröffnung der Servicezentrale mit zahlreichen Gästen, Wegbereitern und Partnern des Umsteigers. Sie freuten sich über die neue Konzentration von Service, Beratung, Information und Aktionen zur klimafreundlichen Mobilität im Herzen Kiels. Das Ziel ist klar: Der Autoverkehr in Kiel und Umgebung soll reduziert, die Nutzung klimafreundlicherer Verkehrsmittel gesteigert werden.

In dem rund 2,15 Millionen Euro teuren und vom Land mit 910.000 Euro geförderten Umsteiger verkaufen, beraten und informieren die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG), StattAuto, die Radfahrschule Kiel von radmobil, der ADFC, die Verbraucherzentrale SchleswigHolstein sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD), während nebenan in der von der Brücke Schleswig-Holstein betriebenen Radstation Fahrräder geparkt, repariert und ausgeliehen werden können.

Die Radstation besteht aus dem Fahrradparkhaus sowie dem Fahrradservice mit Verleih und Werkstatt. Die gemeinnützige Organisation Brücke Schleswig-Holstein (www.bruecke-sh.de) betreut die Radstation (Telefon 0431/2377790). Das Fahrradparkhaus ist rund um dieh zugänglich. Die Öffnungszeiten für Werkstatt und Verleih sind montags bis freitags 6 bis 19h, sonnabends 8 bis 14 Uhr. Im Fahrradparkhaus stehen 622 bewachte und vor Wetter geschützte Fahrradstellplätze zur Verfügung. Die Park-Preise: Tageskarte 70 Cent; 10er-Karte 5 Euro; Monatskarte 7 Euro; Jahresabo 70 Euro. Für 90 Euro im Jahr kann ein persönlicher Stellplatz gebucht werden (E-Mail radstation@bruecke-sh.de)

Clevere Radlerinnen und Radler nutzen die Parkzeit, um Reparaturen und Inspektionen am eigenen Drahtesel in der Radstation ausführen zu lassen. Beschäftigte der Starthilfe Kiel, langjährig erfahrene ausgebildete Zweirad-Mechaniker, führen die Arbeiten aus. Die Starthilfe Kiel, eine Institution der Brücke Schleswig-Holstein, ist eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen.

Der Fahrradverleih in der Radstation hat Rä-der für Jung und Alt im Angebot. Einfache Räder mit drei oder weniger Gängen kosten 7,50 Euro Miete pro Tag, 9 Euro pro 24 Stunden und 40 Euro pro Woche. Gute Räder mit sieben oder mehr Gängen gibt es für 9 Euro pro Tag, 10,50 Euro für 24 Stunden oder 50 Euro pro Woche. Kinderräder können für 5 Euro pro Tag, 6,50 Euro pro 24 Stunden oder 28 Euro pro Woche ausgeliehen werden. Für Gruppen gibt es Rabatte. 

(Arne Gloy, Landeshauptstadt Kiel)

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