26.12.2017 von Klaus Holst

Basiswissen für unterwegs: Das Wetter

Das ideale Wetter gibt es nicht...

Wird es gleich regnen? Wenn man diese Frage stellt, lernt man drei verschiedene  Wetterinteressenten kennen, die nach drei verschiedenen Vorhersagemethoden vorgehen: Die einen sehen nach unten und gucken auf ihr Smartphone, die anderen schauen nach oben und stellen eine Prognose nach den Wolken. Und die dritten? Denen ist das Wetter egal, sie sitzen sowieso lieber auf dem Sofa. Für die zweite Gruppe, die selbst beobachtet und gern den Blick zum Himmel richtet, ist das Buch „Wetter – Basiswissen für draußen“ geschrieben.

Der Autor stellt in seinem Vorwort fest: Das Wetter ist nicht zu ändern, doch das Erkennen und Verstehen von Änderungen des Wetterablaufs kann man erlernen. Dazu ist es erforderlich, die Wettererscheinungen am Himmel aufmerksam und geduldig zu beobachten. Je mehr man darin Übung hat, desto besser wird man in der Lage sein, eine Vorhersage zu machen. Dazu gibt das kleine Büchlein dem Wetterbeobachter das nötige Wissen mit auf den Weg.

Zunächst die Grundkenntnisse: Wie und wo entsteht unser Wetter, was sind Fronten, wie kommt es zu Regen, Schnee, Tau und Frost, wie kommt es zu Stürmen? Ein nächstes, wichtiges Kapitel widmet sich den Wolken. Es gilt, die verschiedenen Wolkenarten und -unterarten zu unterscheiden, und daraus den voraussichtlichen Wetterverlauf zu beurteilen. Drittens geht es um die Bedeutung geographischer Gegebenheiten. Im Großen beeinflussen Meere, Seen und Berge das Wetter, im Kleinen entwickeln Waldgebiete oder dicht bebaute Städte ihr eigenes Mikroklima.


Abschließend werden dem Wetterfreund die einfach(st)en Hilfsmittel des Meteorologen erklärt, dazu gehören die Wetterkarte, die Windfahne, der Regenmesser, Thermo- und Barometer. Ein Glossar mit den wichtigsten Schlagwörtern rundet das Buch ab.


Titel: Michael Hodgson / Meeno Schrader, Wetter,  Basiswissen für draußen, Band 13, Conrad Stein Verlag, 90 S., ISBN 978-3-86686-013-1, 7,90 EUR

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